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Soziale Netzwerke: Anleitung zur digitalen Exekution


Rahmen


Für inzwischen fast jeden Bürger ist der Web-Alltag mit der direkten oder indirekten Verwendung persönlicher Daten im Internet verbunden. Immer wichtiger werden in diesem Zusammenhang Möglichkeiten des Schutzes des persönlichen Rufs von Privatpersonen insbesondere dem von Kindern und Jugendlichen, denn bereits 43 Prozent der deutschen Internetnutzer haben ein eigenes Profil in einem sozialen Netzwerk angelegt und sind somit potenziell gefährdet. Das Ausmaß des Missbrauchs ist vielen nicht bewusst und sie kennen die Möglichkeiten nicht, sich davor zu schützen.

Für Kinder, Jugendliche, Schüler, Lehrer und Eltern gilt: Das Internet vergisst nichts und jeder, der sich darin bewegt, hinterlässt Spuren, oder - schlimmer noch - es werden durch andere falsche Spuren gelegt. Wer sein persönliches Profil bei Facebook anlegt oder auf Flickr und Youtube private Bilder und Videos einstellt bzw. diese über WhatsApp verteilt, hinterlässt einen bleibenden Eindruck – nicht immer positiv für die persönliche Zukunft.

Inhalt

In dem bildreichen Vortrag werden die Risiken und Chancen für den eigenen Ruf aufgezeigt. Als Beispiele dienen reale, anonymisierte Fälle aus dem Internet. Diese reichen von Text-, Bilddateien- und Identitätsdiebstählen, Facebook-, XING- und Photoshop-Manipulationen bis hin zu gestohlenen Bildern von Schul- und Unternehmenswebsiten sowie Babybildern von Krankenhaus-Babybildgalerien und von WhatsApp-Accounts. Der Referent warnt zudem vor Erpressungsmethoden über Skype und WhatsApp. Einen kurzen Exkurs in das Social Engineering zeigt, dass Opfer gleichermaßen Männer wie Frauen sind.

Die Vermeidung von persönlichen Shitstorms, die „Zehn Regeln der Webhygiene“ und die Effekte einer guten Präsentation im Web runden den Vortrag ab.

Agenda

  1. Die W-Fragen zu Sozialen Netzwerken
  2. Die Risiken für den Ruf im Internet
  3. Die Chancen durch individuelle Webhygiene
  4. Lösungen für Schulen & Unternehmen

Dauer

ca. 2 Stunden (mit einer Pause von 15 Minuten in der Mitte des Vortrags)