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10 Regeln der Webhygiene


Nachfolgende Regeln wurden im Rahm­en eines Forschungsprojektes ent­wick­elt, evaluiert und stets auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Sie dürfen die Regeln mit Hinweis auf die Ur­heber­schaft jederzeit verbreiten und auch gerne weiterleiten. Sie finden die Regeln auch in einem PDF-Dokument (Sie-Form, 140 KB), PDF-Dokument (Du-Form, 140 KB) oder auf unserer Facebook-Seite.

1. Verwenden Sie mehrere und auch sichere Kennwörter

  • Ein sicheres Kennwort besteht min­destens aus 10-16 Zeichen, darunter große und kleine Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.
  • Das Kennwort sollte nicht in Ver­bindung mit Ihnen stehen d.h. verwenden Sie keine Namen von Freunden.
  • Trennen Sie privat von beruflich und verwenden Sie im Job nicht das gleiche Passwort wie bei der privaten Nutzung von Diensten im Internet.

 
2. Halten Sie den Virenschutz am Computer aktuell und eingeschaltet

  • Bestimmte Viren und Trojaner verteilen Ihre Daten per Upload im Internet.
  • Ein Virenschutz ist daher Pflicht für einen Computer, aber halten Sie diesen auch aktuell.
  • im Job: Melden Sie ungewöhnliches Verhalten des PCs dem System­administrator.


3. Nutzen Sie soziale Netzwerke privat nur mit Pseudonym

  • Ein Pseudonym („Fake-Name“) schützt den echten Namen – ins­besondere in sozialen Netzwerken wie z.B. Facebook.
  • Die Reputation ist dem Pseudonym weitestgehend geschützt.
  • Freunde gewöhnen sich an das Pseudonym.
     

4. Seien Sie sparsam mit Bildern im Internet

  • Profilbilder (Darstellung des kom­pletten Gesichts) sind zu ver­meiden.
  • Farblich modifizierte Bilder schützen Sie – im Moment noch – vor „Nacktpixelscannern“ im Internet.
  • Empfohlene Bildgröße: max. 320 x 240 Pixel.


5. Vermeiden Sie identifizierende persönliche Angaben im Internet

  • Löschen Sie Geburtsdatum, E-Mail­adresse, Postanschrift aus Profil und Chronik.
  • Schalten Sie Ortungsfunktionen via Handy ab, denn sie ermöglichen weltweite Verfolgbarkeit.
  • Nutzen Sie keine freien WLANs ohne einen schützenden VPN-Tunnel.


6. Prüfen Sie Ihre Freundesliste in sozialen Netzwerken regelmäßig

  • Prüfen Sie einmal bis zweimal jährlich die Freundesliste und dünnen Sie diese aus.
  • Stellen Sie sich hierbei die Frage: „Kann ich diese Person auch im richtigen Leben erreichen?“.
  • Löschen Sie „Einmalfreundschaften“ und prüfen Sie, ob ein Freund vielleicht doppelt angezeigt wird.
  • Schalten Sie die Anzeige der eigenen Freundesliste ab.


7. Halten Sie die Chronik in sozialen Netzwerken so kurz wie möglich

  • Die Chronik speichert Ihre Daten sehr lange, daher ist diese von Zeit zu Zeit zu leeren.
  • Senden Sie keine geheimen Daten über die Chronik und die Nach­richten­funktion.


8. Kontrollieren Sie regelmäßig die Privatsphäre-Einstellungen der genutz­ten Dienste

  • Von Zeit zu Zeit ändern soziale Netzwerke und ähnliche Dienste die Privatsphären-Einstellungen – meist ohne Vorwarnung.
  • Die Verwendung von komplizierten Datenverwendungsbedingungen, dop­pelten Verneinungen oder wider­sprüchlicher Aussagen machen ein aufmerksames Lesen der Bedingungen notwendig.


9. Verweigern Sie Apps oder Spielen den Zugriff auf die persönlichen Daten

  • Verweigern Sie Apps oder Spielen den Zugriff auf Ihre Freundesliste oder das Adressbuch.
  • Zudem verraten Spiele, wie Sie die Freizeit nutzen. Hierfür interessieren sich womöglich auch Arbeitgeber.


10. Begehen Sie keine Rechts­ver­letzungen

  • Illegale Down- und Uploads können Abmahnungen und/oder Unter­lassungs­erklärungen zur Folge haben.
  • Das Bloßstellen von Personen im Internet („Cybermobbing“) kann strafrechtliche Folgen haben.
  • Achten Sie das „Recht am eigenen Bild“, d.h. ungefragt sollten Sie keine Bilder von Personen oder Personen­gruppen ins Internet stellen.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen. Nehmen Sie einfach Kontakt auf.